Verkostungsnotizist in ArbeitWeingut Wolfgang Seher - Platt, WeinviertelSeit 2001 führt der junge und innovative Ing. Wolfgang Seher das weingut. Die Rebflächen nahe der tschechischen Grenze umfassen 12,5 Hektar in den Rieden Faustberg, Hausweingarten, Leithen und Sandberg (Platt), sowie Atschbach, Breiten, Hochbergen, Langviertel, Nussberg und Satz (Obermarkersdorf).Sie sind zu 60% mit den Weißweinsorten Grüner Veltliner, Riesling, Sauvignon Blanc, Weißburgunder, Gelber Muskateller und Frühroter Veltliner, sowie zu 40% mit den Rotweinsorten Zweigelt, Blauer Portugieser, Merlot, Cabernet Sauvignon und Blauburger bestockt.Wolfgang Seher arbeitet naturnah und praktiziert umweltschonenden Weinbau, zum Beispiel mit Begrünung und Beschränkung von Pflanzenschutzmitteln auf das notwendige Minimum.Qualitätskriterien:Stark reduzierte Erträge, hohe physiologische Reife der Trauben, selektive Handlese, schonende Ganztraubenpressung.Das Weingut ist Mitglied der Weingüter Retzer Land.
2023 Krispelino weiss, Genussgut Krispel, Steiermark Vulkanland
Helles Strohgelb mit grünen Reflexen. In der Nase fruchtig, er verströmt Aromen von Steinobst, Pfirsich und Zitrusfrüchten, begleitet von einem Hauch von Wiesenheu. Am Gaumen saftig, frisch, leicht und weich, mit einem Schwerpunkt auf Steinobstaro-men, wieder von einer dezenten Würze begleitet. Insgesamt erfrischend, mit einer lebhaften Säurest-ruktur und ausgeprägter Mineralität.
VerkostungsnotizHelles, glänzendes Strohgelb, in der Nase verführerischer Duft nach Weinbergpfirsich, Holunderblüte und Mandarine. Am Gaumen feine Perlage, frische Säure und hoher Suchtfaktor. Ein sehr gelungener, trinkanimierender Perlwein. Weingut Karl Pfaffmann - Walsheim, PfalzGegründet wurde das Weingut von Karl Pfaffmann, der 1955 seinen ersten wein auf die Flasche zog und im Jahr 1964 das anfangs als landwirtschaftlicher Mischbetrieb geführte Gut komplett auf Weinbau umgestellte.Heute wird das Weingut von Helmut Pfaffmann geführt, Karl Pfaffmanns Nachkomme. Dessen Sohn Markus, ein Geisenheim-Absolvent ist seit 1998 verantortlicher Kellermeister.Die Weinberge umfassen 40 Hektar Rebfläche in den Einzellagen Bischofskreuz und Herrenberg (Nußdorf), Hohenrain (Knöringen), sowie Silberberg (Walsheim).Die Spezialität von Markus Pfaffmann sind neben den Rieslingen vor allem die weissen Burgundersorten.Sein Ziel ist es, eine hohe Traubenqualität durch entsprechende ertragsreduzierende Maßnahmen mit entsprechendem Rebschnitt, Laubarbeit und Grünschnitt zu erreichen. Die gesamte Ernte wird in Edelstahltanks temperaturkontrolliert vergoren. Der Ausbau erfolgt ebenfalls in Tanks sowie zu einem kleinen Teil in Barriques. Neben den größtenteils trocken ausgebauten Weinen produziert das Weingut in geeigneten Jahren auch edelsüße Prädikatsweine sowie Sekte und Perlwein.
Verkostungsnotiz:Helles, klares Strohgelb. In der Nase animierende, frische Aromen von Aprikose, Birne, Holunder und weißen Blüten, auch Mandelnoten sowie Assoziationen von Zitrusfrüchten und Heublumen. Am Gaumen elegant und würzig, besticht durch klare, fleischige, saftige Frucht, pointierte Frische. Ein eleganter Weißwein, der in seiner Jugend fein duftet und mit den Jahren an Tiefe gewinntPasini San Giovanni, Raffa di Puegnago del GardaAndrea Pasini gründete 1958 das heutige Familienweingut Pasini San Giovanni, welches nun bereits in dritter Generation eigene Reben zwischen dem Valtènesi-Tal und dem Lugana-Gebiet auf der Brescianer Seite des Gardasees bewirtschaftet. Über 70% der Weinberge des Unternehmens bestehen aus den einheimischen Reben Groppello Gentile, Groppello di Mocasina und Turbiana sowie der autochthonen weißen Sorte Erbamat.Verantwortungsbewusster, umweltschonender und nachhaltiger Weinbau ist Familie Pasini eine Herzensangelegenheit. Daher sind die Weinberge von Pasini San Giovanni seit 2014 konsequent ökologisch zertifiziert.
Scheurebe und Riesling; Nuancen von Holunder, Grapefruit und Apfel; leichter, saftiger und animierender Wein, mit moderat zitronigem Süße-Säure-Spiel im erfrischenden Finale. Nachschlag, bitte!
VerkostungsnotizFunkelndes, helles Strohgelb. In der Nase delikater Duft nach Hollunder, Grapefruit, Apfel. Am Gaumen dabei herrlich erfrischend an Eisbonbon und reife Bananen erinnernd. Im Mund strahlende Mineralität, frische, animierende Kohlensäure und ein moderates zitroniges Süße-Säure-Spiel, komplex und saftig, ohne schwer zu sein. Anhaltend im Abgang. Winzerhof Stahl - Auernhofen (Maindreieck), FrankenErst im Jahr 1984 begann Albrecht Stahl Rebflächen zu erwerben, davor betrieb er nur Ackerbau und Viehzucht. Seit 1992 werden die Weine selbst ausgebaut.Im Jahr 2000 übernahm Sohn Christian, Geisenheim-Absolvent, die Verantwortung für die Weinproduktion.Die Weinberge umfassen 15 Hektar Rebfläche im Maintal (Bereiche Maindreieck, Mainviereck), im Bereich Steigerwald, sowie im fränkischen Teil des Taubertals.Seit dem Jahrgang 2004 wird auf Prädikatsbezeichnungen verzichtet, stattdessen werden die Weine in den Linien „Feder Stahl“, „Damaszener Stahl“ und „Edel Stahl“ produziert. Das Weingut ist Mitglied der Verbände Vielfalter e.V. und Tauberedition, sowie Förderer von Slow Food.Falstaff Wine Trophy:Christian Stahl wird in der Kategorie "Newcommer des Jahres 2012" nominiert
Verkostungsnotiz:Helles, klares Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase komplexe Aromen mit kräutrigen (Heu und Fenchel) und balsamischen Würznoten (Anissamen), sowie Anklänge von Pfirsich, Holunderblüte und Stachelbeere. Am Gaumen wieder komplexe, frische Frucht, vollmundig mit filigraner Struktur und mineralischen Assoziationen, sortentypisch, mit feiner Fruchtsüße und gut stützender, lebendiger Säure. Feine Exotik im herrlich-leichten Abgang. Ein feiner, sommerlicher Aperitif für die Terrasse! Bodegas Don Diego, La Seca, Valladolid, RuedaDie Weingärten von Tramoya sind zwar schon 45 bis 50 Jahre alt, aber sie repräsentieren die junge Winzer-Generation der alteingesessenen Familie Escudero. Pablo, Maria und Diego Escudero, die Kinder von Altmeister Pedro Escudero, verwirklichen hier ihre eigenen Vorstellungen von Weissweinrzeugung. Ihre Produkte präsentieren sich modern in Stilistik und Flaschenausstattung, ohne jedoch die gebiets- und rebsortentypischen Merkmale preiszugeben. Blitzsaubere, unverwechselbare Weine mit betörender Fruchtigkeit und der charakteristischen Kräuterwürze, die Liebhaber von Rueda-Weinen so sehr schätzen.
VerkostungsnotizFeiner Duft nach Blüten und Pfirsichstein. Am Gaumen geschmeidig und saftig. Mittlere Fülle und moderate Säure. Schöne nachklingende Aromen. Weingut Karl Heinz Johner, Vogtsburg-Bischoffingen, BadenNach dem Önologie-Studium in Geisenheim ist Karl Heinz Johner mit seiner Familie erst einmal nach England gezogen, wo er in einem großen Weingut englischen Wein ausbaute. Dort lernte er mehr und mehr die große Weinwelt aus den Augen eines „englischen Weinliebhabers“ kennen. Ihm ist aufgefallen, dass die weltweit teuersten Rot- und Weißweine aus Frankreich stammen, vor allem aus der „Bourgogne“. Die dortigen Rebsorten kannte er aus seiner badischen Heimat. Warum nur hatte der „Bourgogne“ weltweit diesen exzellenten Ruf und der „Badische“ nicht? Dieses Rätsel zu lösen und entsprechend umzusetzen wurde Motto seines Lebenswerks. Nach zehnjähriger Tätigkeit im Ausland gründete Karl Heinz Johner 1985 zusammen mit seiner Frau Irene ein eigenes, kleines Weingut in Bischoffingen, ihrer Heimatgemeinde am Kaiserstuhl – heute 16 ha groß.Vorbilder bei der Vinifizierung waren natürlich die Weine aus dem Burgund – voller Kraft und doch mit höchster Eleganz. Die Burgunder waren viel komplexer und moderner als die bis dahin am Kaiserstuhl erzeugten, eher einfachen Rotweine. Zunächst wurde Art der Weinbereitung durch Karl Heinz Johner, der damals schon auf Barriqueausbau setzte, sehr misstrauisch beobachtet - sowohl seitens der Winzerschaft als auch seitens der Behörden. Allen Widerständen zum Trotz etablierte sich das Weingut aber bald als Pionier des neuen deutschen Weinstils mit internationalem Format – heute Standard für die Spitzenweine der Region!1991 wurde mit dem Bau einer neuen Kellerei begonnen mit dem Ziel, eine möglichst schonende Traubenverarbeitung zu ermöglichen. Fantasiereich, schuf man eine fast klosterartige Kellerei mit Turm, mit weit ausladenden Dächern und dickem, bodenständigem Mauerwerk.f alle überflüssigen Eingriffe verzichtet. Der Ausbau der ausschließlich trockenen Weine erfolgt ohne Schönung im Edelstahltank und im kleinen Holzfass, wo sie lange auf der Hefe lagern und nur bei Bedarf filtriert werden. Das Motto: So naturnah wie möglich – traditionell aber mit moderner Ausrichtung.
VerkostungsnotizDer Fang des Tages ist eine frische, saftige, fruchtbe-tonte Weißwein-Cuvée, die vom Riesling geprägt ist und durch feine exotische Fruchtaromen abgerundet wird.Weingut Jakoby-Mathy: Tradition trifft ModerneSeit über 150 Jahren im Einklang mit der Natur: Hochkarätige Weine aus dem Herzen der MoselIm malerischen Kinheim an der Mosel führt Familie Jakoby-Mathy bereits in dritter Generation ihr Weingut mit Leidenschaft und Hingabe. Mit viel Herzblut und innovativen Ideen vereinen sie Tradition und Moderne und produzieren auf 4,5 Hektar Rebfläche jährlich rund 30.000 Flaschen Spitzenweine.Unverwechselbare Weine aus bester LageDie Weinberge des Weinguts Jakoby-Mathy erstrecken sich über die steilen Schieferhänge der Kinheimer Einzellagen Hubertuslay und Rosenberg. Hier finden die Reben – vor allem Riesling und Spätburgunder – ideale Bedingungen, um ihre volle Aromenvielfalt zu entfalten.Nachhaltiger Weinbau für höchste QualitätKompromisslose Qualität steht bei Familie Jakoby-Mathy an erster Stelle. Im Einklang mit der Natur kultivieren sie ihre Reben und vinifizieren sie schonend zu charakterstarken Weinen, die weltweit geschätzt werden.Einzigartige Geschmackserlebnisse für jeden GaumenOb fruchtig-frischer Riesling oder eleganter Spätburgunder – die Weine des Weinguts Jakoby-Mathy überzeugen mit ihrer Vielfalt und ihrem unverwechselbaren Charakter. Entdecken Sie die Einzigartigkeit der Mosel und lassen Sie sich von der Leidenschaft der Familie Jakoby-Mathy inspirieren.
Verkostungsnotiz: 2023 Pinot Grigio delle Venezie DOC, LITER, Cavazza, Vicenza/VenetoIn der Nase entfaltet der Cavazza Pinot Grigio Delle Venezie ein zartes Bouquet von frischen Äpfeln und reifen Aprikosen. Am Gaumen präsentiert er sich trocken und angenehm fruchtig mit einer moderaten Säure. Die ausgewogene Balance zwischen Frucht und Säure verleiht dem Wein Eleganz und Trinkfreude.
Verkostungsnotiz: 2018 Grignolino d'Asti DOC Isolavilla Tenuta Olim BaudaSattes, funkelndes Rubingranat. In der Nase feinfruchtiger Duft nach Kirschen, Himbeeren und Erdbeeren begleitet von dezenten Vanillenoten und süßen Gewürztönen. Am Gaumen frischfruchtig und rund, mit jugendlichem Tannin und feingliedriger Säure, ein eleganter, trinkiger Wein mit langem Nachall.Zum Portrait der Tenuta Olim Bauda .
VerkostungsnotizFunkelndes, helles Strohgelb, in der Nase delikater Duft nach grünem Apfel und Grapefruit, begleitet von herb-mineralischen Tönen und leicht kräuterigen Noten. Am Gaumen animierend saftig und fruchtbetont, mit feingliedriger Säure und ausgeprägter Mineralität, ein ungemein trinkiger Wein mit langem Nachhall. Weingut Seehof, Florian Fauth, Westhofen, RheinhessenGault Millau 2010 (3 Trauben - Sehr guter Erzeuger) Florian Fauth keltert immer spannendere Grauburgunder und vielschichtige trockene Rieslinge, die im gelungenen Jahrgang 2008 weiter an Statur und Spiel gewinnen. Wein Plus 2010 Florian Fauth hat uns auch 2008 nicht enttäuscht und eine durchweg überzeugende Kollektion vorgestellt. Vor allem beim Riesling werden Florian Fauths Ambitionen deutlich: vom Basiswein bis in die Spitze ist die Serie von makelloser Güte. Herzlichen Glückwunsch zum dritten Stern! Feinschmecker Wein Gourmet 2009 Der junge Winzer Florian Fauth beweist sein Können in der Kontinuität, auch 2007 empfehlen sich seine Weine durch Qualität. Eichelmann Deutschlands Weine 2009 ( *** Sehr guter Erzeuger) Eine überzeugende Kollektion schließt sich mit dem Jahrgang 2008 an. Einmal mehr haben uns vor allem die trockenen Rieslinge begeistert…. Schöne Stilistik, weiter so!
Verkostungsnotiz:Herdade do Portocarro, Torrão, Península de Setúbal, Portugal José da Mota Capitão wollte ursprünglich Arzt werden, wie sein Vater. Da ihm aber der Geruch von Krankenhäusern missfiel, besann er sich seiner Liebe zum Land. So erlernte er zunächst Landwirtschaft und später im Eigenstudium Weinbau. 1990 im Alter von nur 28 Jahren pachtete er das 142 Hektar große Gut Herdade do Portocarro. Das Schicksal wollte es, dass der Eigentümer nur wenige Tage später verstarb und José da Mota Capitão das Land erwerben konnte.Der Name des Gutes ist eine Zusammensetzung der portugiesischen Worte 'Carro', der Name des höchsten Berges der Region, und 'Porto', einem kleinen Bootssteg, der seit Jahrhunderten die Landschaft prägt, Relikt einer Zeit, als der Transport von Waren noch überwiegend mit Booten durchgeführt wurde.Herdade do Portocarro befindet sich, verwaltungstechnisch betrachtet, auf der Halbinsel von Setúbal, 100 km südlich von Lissabon, im Kreis Alcácer do Sal, Gemeinde Torrão, nahe der Ortschaft São Romão. In geographischer Hinsicht gehört die Region, die vom Fluss Sado durchquert wird und von heißen, trockenen Sommern, sowie milden, regnerischen Wintern gekennzeichnet ist, zum Alentejo-Gebiet.Mit Ideenreichtum, Wagemut und Eigenwilligem ausgestattet, entschloss sich José da Mota Capitão, nicht nur eine für die Region ungewöhnlich große Fläche (38 Hektar) mit Reis der Eigenmarke 'Loverice' an den Ufern des Sado anzubauen und Rinder zu züchten, sondern auch 18 Hektar mit Reben zu bepflanzen, zu einer Zeit, als im Umkreis von 20 Kilometern niemand Weinbau betrieb. Daneben gehören zum Gut noch knapp 80 Hektar, die mit Korkeichen und Pinien bepflanzt sind.Weinbaulich stützt sich José da Mota Capitão vor allem auf traditionelle, portugiesische Rebsorten: Alfrocheiro, Aragones, Touriga Nacional, Touriga Franca und interessanterweise auch auf den Toscana-Klassiker Sangiovese. Die Produktionsmenge wird bewusst niedrig gehalten und das Qualitätsstreben hoch.In der Herdade do Portocarro verwendet man bei der Weinbereitung traditionelle Verfahren, die heute wieder als technischer State-of-the-Art angesehen werde, insbesondere die Gärung der Trauben in Fässern aus französischem Eichenholz. Die önologische Philosophie ist dabei, auf Grundlage bester Trauben mit geringstmöglicher Intervention, das Potential und die Charakteristik des Weins sich selbst entwickeln zu lassen. Die so erzeugten Weine besitzen eine intensive und vielseitige Persönlichkeit. Sie sind straff und erdig sowie durch außergewöhnliche Eleganz und Frische gekennzeichnet. Der komplexe, mineralische Charakter der Weine, der sie von anderen deutlich unterscheidet, basiert auf dem ganz eigenen Terroirs. Portocarro-Weine sind Weine für den anspruchsvollen und kultivierten Genießer, der den Unterschied sucht und liebt.2015 durch das Weinmagazin 'Wine - Essencia do Vinho' nominiert und 2016 zum 'Besten, Portugiesischen Weingut' gekürt, wird Herdade do Portocarro mittlerweile unter die Top-Weingüter Portugals eingereiht. Der Name Portocarro steht als Synonym für qualitativ herausragende Weine, die national, wie auch international einen beneidenswerten Ruf genießen.
Verkostungsnotiz:Funkelndes, helles Zitronengelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase frischer Duft nach getrockneten Blüten (Heublumen und Lorbeer), begleitet von kandierter Zitrusfrucht sowie Noten von Grapefruit und Mandarinen. Am Gaumen erfrischend und fruchtbetont, mit viel animierenden Zitrusnoten, Pfirsicharomen und salzig-mineralischen Noten, daneben animierenderfrischende Säure und deutliche Mineralität, schlanker Körper und sehr erfrischend. Langer, vibrierender Abgang, von MinzNuancen begleitet. Ein Sommerwein wie er im Buche steht! Toller Trinkfluss - enorm animierend!Anselmo Mendes, Monção, Minho, PortugalUnglaublich aber wahr: Anselmo Mendes ist hierzulande mit seinen Weinen kaum bekannt, während er in Portugal zu den besten Winzern und Önologen gezählt wird. Viele Auszeichnungen, die er für seine Vinho Verde Weine erhalten hat sprechen dafür. Er hat der Region und seinem Wein zu einem neuen Selbstverständnis verholfen. Weg von dem Image des eher einfachen, rustikal anmutenden Bauernwein zum blitzsauberen, charaktervollen Herkunftswein. Insbesondere seine Weine aus der autochthonen Rebsorte Alvarinho gehören zu den besten Tropfen Portugals. Dabei widersteht Mendes der Versuchung einen Konsumwein von internationalem Format zu machen, vielmehr schafft er es die sorten- und regionstypischen Merkmale akribisch herauszuarbeiten und auf die Flasche zu bringen.
VerkostungsnotizHelles, strahlendes Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase frische, vielfältige Aromen, Zitrusfrucht, betörend exotischer Duft nach Ananas, Passionsfrucht und Pfirsich, Anklänge von Zitronengras und Papaya. Am Gaumen frisch und spritzig, mit animierend salziger Mineralität und feingliedriger Säure, harmonisches Säure-Süße-Verhältnis, angenehm reif, von schmeichlerischer Frucht und cremigem Schmelz begleitet. Ein le-bendiger Wein der als klassischer, reinrassiger Pfälzer Riesling viel Trinkspaß bietet. Weingut Reinhadt (vinum meum), Niederkirchen, PfalzDas Pfälzer Weingut Stefan Reinhardt wurde erst 1987 in der Weinbaugemeinde Niederkirchen gegründet, konnte sich aber in dieser kurzen Zeit schon über 17 Hektar Weinberge in den besten Lagen der Mittelhardt sichern. Die Reben des Guts verteilen sich von Ruppertsberg über Deidesheim, Niederkirchen und Forst bis nach Wachenheim. Der Riesling-Anteil des Weinguts wurde auf rund 75 Prozent gesteigert, ergänzt durch weitere klassische Rebsorten, wie Weiß- und Spätburgunder, Chardonnay, Rivaner, Kerner, Portugieser, Dornfelder und Saint Laurent. Offen für neue Ideen wurden aus dem Versuchsanbau die pilzfesten Rotweinsorten Regent, Cabernet Dorsa und Cabernet Mitos übernommen. Seit 2011 befindet sich auch die weiße Rebsorte Cabernet blanc im Anbau. Zum Betrieb gehört eine Brennerei, in der edle und ausgefallene Spirituosen, wie ein Marc de Gewürztraminer, entstehen.Lukas Reinhardt hat seine Ausbildung in verschiedenen renommierten Pfälzer Betrieben durchlaufen. Nach seiner Winzerlehre im Weingut Von Winning sammelte Lukas wertvolle Erfahrungen bei Philipp Kuhn und im Weingut Christmann. Seit seinem Abschluss als Weinbautechniker leitet er das Weingut mittlerweile in dritter Generationen. Lukas hinterlässt schon geraume Zeit eigene, erfolgreiche Spuren. So ist die Premiumlinie „vinum meum“ durch ihn inspiriert. „Vinum meum“ [lat. mein Wein] steht für besondere Weine mit einzigartigem Charakter. Die Auswahl der Rebsorte, die der Lage, als auch die strenge Selektion der handverlesenen Trauben für die „vinum meum“-Weine sind die Basis für diese ausgezeichnete Linie. „Vinum meum“-Weine werden spontan vergoren und während des Reifens mit besonderer Aufmerksamkeit begleitet. So entstehen kompromisslose Weine mit einer unglaublichen Präsenz am Gaumen und einem großen Reifepotential. Dass Lukas Reinhardt mit seinen Weinen zu überzeugen weiß, bestätigen die vielen Goldmedaillen und Prämierungen. Sie sagen dem Jungwinzer aus der Pfalz noch eine großartige Zukunft voraus.
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